Warum Magnesium-glycinat? 
Bei Magnesium-Glycinat liegt Magnesium nicht, wie gewohnt, als Salz vor. Viel mehr ist Magnesium fest an die Aminosäure Glycin gebunden. Durch diese Bindung, aber auch durch die Anordnung der Moleküle entsteht eine besonders stabile Verbindung. Durch diese Eigenschaften wird Magnesium-Glycinat vermutlich nicht nur über klassische Kationen-Transporter im Darm aufgenommen, sondern auch mit Hilfe von Aminosäuren-Transporter, was eine etwaige Wechselwirkung mit anderen Stoffen verhindert. Außerdem sind gastrointestinale Beschwerden (z. B. Bauchschmerzen oder Durchfall) auch bei höheren Dosen kaum zu erwarten. 

Warum Magnesium-citrat? 
Wir nutzen für unser Produkt Trimagnesiumdicitrat, das einen höheren Anteil (15 % statt 11 %) an Magnesium enthält. Magnesium-Citrat hat sich in den letzten Jahren als effektives Ergänzungsmittel erwiesen, um Magnesium-Mängel auszugleichen. Hier liegt Magnesium zusammen mit Citrat, das Anion der Citronensäure, vor. Citrat ist zudem ein Säure-Puffer und Bestandteil der zellulären Energiegewinnung. 

Warum Magnesium-Carbonat? 
Entgegen der verbreiteten Meinung ist auch Magnesium-Carbonat ein sehr guter “Magnesium-Spender”. Auch hier liegt das Magnesium als Salz vor, zusammen mit Carbonat-Anionen. Studien zeigen, dass Carbonat ähnlich gut im Körper verteilt wird wie andere, gut bioverfügbare Magnesium-Formen. Der größte Vorteil bei Carbonat ist allerdings die Verträglichkeit.